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    <title>Der Held der Arbeit</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Stachanow</dc:publisher>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:date>2007-12-10T14:38:57Z</dc:date>
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    <title>Der Held der Arbeit</title>
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  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4523175/">
    <title>Mein Bruder hat Darmkrebs</title>
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    <description>Liebe Leute, geht zur Darmkrebsfrüherkennung. Es ist so einfach, einen Darmpolypen als Vorstufe des Krebses zu erkennen und zu entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist so schlimm, meinen geliebten Bruder an Darmkrebs leiden zu sehen. Gestern, fünf Tage nach seiner Operation, habe ich ihn besucht. Aus seinem künstlichen Darmausgang lief grünes, flockiges Wasser. Eben dieses grüne flockige Wasser kotzte er anschließend aus seinem Mund. Die Operationswunde reicht von der Schwanzwurzel bis zum Brustbein. Könnt Ihr Euch vorstellen, wie weh es tut, mit einem 20 Zentimeter langen Vertikalschnitt durch den Bauch, einem abgetrennten Dickdarm, mit einer zerschnittenen Leber sich die Seele aus dem Leib und den Dünndarminhalt auszukotzen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Prognose ist gut, trotz einer Metastase auf der Leber und etlicher verkrebster Lymphknoten, die ihm auch gleich wegoperiert wurden. Mein Bruder wird noch eine Woche liegen, bis die Operationswunde verheilt ist, dann geht es in die kombinierte Chemo- und Strahlentherapie, zum Glück ambulant. Die dauert fünf Wochen. Dann vier Wochen Pause, nach der ihm der künstliche Darausgang zurückverlegt wird. Dann eine weitere Pause von einigen Wochen, ehe eine letzte Chemotherapie die letzten Krebszellen in seinem Körper abtöten soll. Wenn alles gutgeht, ist die Behandlung nächstes Jahr im Sommer abgeschlossen und mein Bruder hat keinen Krebs mehr. Das zeigen dann aber erst die Nachsorgeuntersuchungen. Er hat eine gute Prognose, die Wahrscheinlichkeit, dass er überlebt, liegt bei über 70 Prozent.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bruder hat mir das Leben gerettet. Ich war heute bei der Darmspiegelung. Okay, die Vorbereitung, das Abführen, ist nicht schön. Aber das Entfernen meines Darmpolypen hat eine Stunde gedauert. Er war gutartig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Geht bitte zur Darmkrebsfrüherkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Bis auf weiteres schließe ich dieses Blog, weil mich momentan sehr ernste Dinge in Anspruch nehmen. Diese Dinge sind so persönlich, dass ich sie auch nicht hier in der Anonymität ausbreiten will. Ich denke, Ihr habt Verständnis dafür. Was für ein Scheißjahr, dieses 2007.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Familie&quot;&gt;Familie&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-10T14:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4511431/">
    <title>Zumwinkel</title>
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    <description>Postboss Zumwinkel löst Aktienoptionen ein, die ein ganz normaler Bestandteil seines Gehaltes sind. Und die &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/finanzen/article1428080/So_macht_Postchef_Zumwinkel_persnlich_Kasse.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Journaille&lt;/a&gt; (vor allem die Springer-Presse, die mit der PIN-Gruppe im Wettbewerb mit der Deutschen Post steht) und die &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/wirtschaft/news/508308&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Politicos&lt;/a&gt; heulen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrelang wurde es doch gefordert und für gut befunden, dass Manager am Erfolg eines Unternehmens beteiligt werden sollen, um ihrerseits den Shareholder Value zu steigern. Uns allen wird doch gepredigt, dass der Kapitalismus etwas Gutes ist und der Gegenentwurf des Sozialismus auf die Müllhalde der Geschichte gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt einer daher und macht diesen Kapitalismus und alle greinen. So ein scheinheiliger Unsinn.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Kapital&quot;&gt;Kapital&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-06T09:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4351774/">
    <title>Extrem-Deppenleerzeichen</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4351774/</link>
    <description>Heute in einer an meine Kollegen gerichtete Mail:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Club mit glieder &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisheriger Höhepunkt meiner Beobachtungen im Himblick aufs &lt;a href=&quot;http://deppenleerzeichen.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Deppenleerzeichen&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-15T15:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4336692/">
    <title>Arbeitslosengeld</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4336692/</link>
    <description>&lt;i&gt;Geschrieben unter Schmerzen, weil mittlerweile zwei diagnostizierte Bandscheibenvorfälle den Arm lähmen:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich mal interessieren würde: Wie viel Geld hat ein 57-Jähriger während seines Berufslebens in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt, ehe er von seinem Arbeitgeber in die Altersarbeitslosigkeit gedrängt wird - und damit nach einem Jahr ins Hartz-IV-Elend?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, im Gegenzug dazu: Wie viel Geld hat Arbeits- und Sozialminister und Vizekanzler Franz Müntefering in seinem Politikerleben in diese Arbeitslosenversicherung einbezahlt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem hinterherzuspüren, das wäre doch mal eine lohnende Aufgabe für den Journalismus, oder?</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Politik&quot;&gt;Politik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-10T08:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4285359/">
    <title>Bandscheibenvorfall</title>
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    <description>Blogpause, unfreiwillig. Bandscheibenvorfall in Halswirbelsäule. Besser gesagt zwei Bandscheibenvorfälle mit schiefstehendem Wirbel. Rechter Arm mit Lähmungserscheinungen. Brutale Schmerzen, brutale Schmerzmittel. Sonst nichts. Bis auf: Von einem Arzt zum anderen pilgern. Jetzt: Warten auf Befund des Orthopäden und dessen Empfehlung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf hoffentlich bald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stachanow</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Work-Life-Balance&quot;&gt;Work-Life-Balance&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-23T11:41:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4230427/">
    <title>Zu positiv</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4230427/</link>
    <description>Lobbyist zu sein ist ein übler Job. Gut dotiert, aber übel. Der Lobbyist darf sich nie zufrieden geben mit dem politischen Apparat, unersättlich muss er neue Forderungen aufstellen und damit &quot;Gehör finden&quot;. Und weil er immer quengelt, muss er als Gegenleistung die Politicos in teure Restaurants ausführen und sich überfressen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass sich für den wirlich aufreibenden Job des BDI-Hauptgeschäftsführers nun jemand gefunden hat und diese Bürde auf sich nimmt. Es ist Werner Schnappauf, unser bayerischer Gammelfleischminister, der sich in vielen Fällen durch sein exzellentes Krisenmanagement auszeichnen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnappauf sei auserkoren worden, so BDI-Präsident Thumann, weil er mit Unternehmen beim Thema Umweltschutz eine &lt;a href=&quot;http://www.sueddeutsche.de/,tt1l1/wirtschaft/artikel/526/131293/?page=2&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;verlässliche und vernünftige Zusammenarbeit&lt;/a&gt; pflege. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies zeigt, zweite gute Nachricht, dass auch die Verbandsgranden vom BDI endlich einmal Humor zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und, dritte gute Nachricht: Die humoristische Komponente bleibt uns im Freistaat erhalten. Kein anderer als Markus Söder, ebenfalls profilierter Krisenmanager, will die Nachfolge Schnappaufs antreten. Seine stets wunderbar durchdachten öffentlichen Äußerungen dürfen wir also weiterhin hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach wie schön!</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Politik&quot;&gt;Politik&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-05T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4228009/">
    <title>Zu negativ</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4228009/</link>
    <description>Ich merke: Dieses Blog hier ist zu negativ. Haltung darf nicht nur durch die Negation der Negation entstehen. Oder?</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Gute+Unterhaltung&quot;&gt;Gute Unterhaltung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-04T11:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4217647/">
    <title>Das und dass</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4217647/</link>
    <description>&lt;cite&gt;Leber Her stachanow,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kollege Xxxxxx hat im Anhan ein Paar punkte zusammegetragen die wir als News verearbeiten sollten. Wenn sie sich dass doch einfach mal anschaunen udn sich rühren, ambesten asap&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und genau diese Marketing-Legastheniker sind die ersten, die dann bei einem winzigen Vertipperer in einer 72-seitigen Publikation einen Krampf im Sack kriegen und reklamieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber egal, es ist Freitag. ambesten asap ins Wochenende, dass bestimmt schön wird.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-31T17:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4213135/">
    <title>Ich bete es an</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4213135/</link>
    <description>Magnum ist ein gutes Eis. Nicht billig, sehr süß, aber gut. Bis vor kurzem habe ich mir gern eins von der Tanke mitgenommen. Seit ich deren neuen Claim kenne, kaufe ich mir aber keines mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Claim lautet nämlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Ich bete es an.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe als Atheist keine religiösen Gefühle, die man verletzen könnte. Vielmehr sind Religionen für mich, selbst wenn diese immer von sich das Gegenteil behaupten, der Urgrund aller Intoleranz und damit der Ursprung allen Übels auf der Welt. Deshalb bete ich keine Götter an. Sondern hoffe auf Vernunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Vernunft wird aber durch Marketing ausgeschaltet. Ein Werbetexter erhebt ein Eis am Stiel zum Götzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, um im Bild zu bleiben, läuft es mir kalt über den Rücken.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Gute+Unterhaltung&quot;&gt;Gute Unterhaltung&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-30T10:19:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4201502/">
    <title>Ordinäre Unwissensökonomie</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4201502/</link>
    <description>Am Freitag in einem Agenturbriefing:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es gehört zu den ordinären Aufgaben der Agentur, ...&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf originär Stachanow: Ja mi leckst am Arsch.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T08:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4194475/">
    <title>Heureka</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4194475/</link>
    <description>Heute früh schon will einer meiner Kunden, dass ich über ihn schreibe, dass er mit seinen Kunden in einer &quot;gelebten Partnerschaft&quot; zusammenarbeiten würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich entgegne, dass das blödsinnig sei. Eine Partnerschaft, die nicht gelebt wird, ist tot und damit keine Partnerschaft. Ich warne den Kunden davor, seine Kunden mit unnötigen Dubletten und Buzzwords zu nerven. Der Kunde meint, sich durchsetzen zu können, weil er bezahlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, heureka!, ich weiß jetzt, warum ich so oft anecke: Mein Job ist wissensbasiert. Die Vorstellungen meiner mittelständischen Kunden sind unwissensbasiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich helfe da gerne weiter. Aber nur wer lernfähig ist, darf bleiben.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-24T08:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4182226/">
    <title>Kalkulationsirrtum zu Ihren Gunsten</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4182226/</link>
    <description>Kalkulationsirrtum zu Ihren Gunsten - so steht es auf einer Karte (Ereigniskarte? Gesellschaftskarte?) beim Monopoly. Heute kam ein Kalkulationsirrtum zu meinen Ungunsten heraus. Weil ich überarbeitet war, hat sich ein Kollege an die Auflagenberechnung eines Herstellungsjobs gemacht. Dabei hat er unter Verzicht jeglicher Logik und Verleugnung seiner Kenntnisse der Grundrechenarten diese Auflage halbiert, sich einen Druckpreis kommen lassen und den an den Kunden weitergereicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute schreibe ich den Druckauftrag und merke: Die Hälfte der Auflage fehlt im Angebot. Rund 1.500 Euro durch den Kamin. Das bringt mich nicht um. Weil: 1.500 Euro sind genau das, was ich in den vergangenen beiden Wochenenden extra verdient habe. Nur hätte ich die Zeit viel lieber mit meiner Frau und den Kindern verbracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/stories/4177754/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Unternehmer ist eben doch der bessere Mensch.&lt;/a&gt; Er kann multiplizieren.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-20T16:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4177754/">
    <title>Der Unternehmer ist der bessere Mensch</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4177754/</link>
    <description>Wenn ich als Selbständiger etwas für Mittelständler mache und der Kunde sich spröde zeigt, mache ich gerne einen auf Seelenverwandschaft unter Unternehmern. Die Erfahrung zeigt: Sobald es mir gelingt, zum Kunden von Chef zu Chef zu sprechen, zieht mich mein Gesprächspartner schnell ins Vertrauen. Die einfachste Art und Weise, diese gemeinsame Ebene zu finden? Das Lästern über Mitarbeiter. Ist hundsgemein primitiv, wirkt aber immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgestern war das zu viel. Eindeutig. Eine kleine erfundene Anmerkung über die Unzulänglichkeit meiner Leute beim Buchen meines Hotelszimmers genügte, und der Herr gegenüber zog vom Leder. Über schwangere Sekretärinnen mit dicken Titten und schwule Außendienstler. Vor allem aber über theoriebeladene Universitätsabsolventen, deren alleiniger Zweck es sei, als Geschäftsführungsassistenen mittels 14-Stunden-Tagen verschlissen zu werden. Das ganze im Beisein desselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit vorgestern bin ich ein Fan des Antidiskriminierungsgesetzes. Ehrlich.</description>
    <dc:creator>Stachanow</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Arbeit&quot;&gt;Arbeit&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Stachanow</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-19T11:08:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://stachanow.twoday.net/stories/4163264/">
    <title>Fahrbericht Honda CBR 1100 XX Superblackbird</title>
    <link>http://stachanow.twoday.net/stories/4163264/</link>
    <description>Ich habe kein Auto. Ich fahre Motorrad. 25.000 Kilometer im Jahr. Auch im Winter. Beim Motorradfahren war ich lange Zeit auf dem Supersportler-Trip. Wenig Gewicht, dafür Leistung, Leistung, Leistung. Zuletzt eine Kawasaki ZX 6-R mit 125 PS und 160 Kilo Trockengewicht. Eigentlich Renntechnik. Hauptsache schnell.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach meinem &lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/stories/3495729/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unfall&lt;/a&gt; habe ich umgesattelt, auf eine Honda CBR 1100 XX Superblackbird. Denn es gibt einen anderen Weg, noch schneller zu sein. Den des Sporttourers. Wer sich nicht auskennt: Der Unterschied liegt im Gewicht und der Fahrwerkscharakteristik. Sporttourer sind weicher gefedert und sehr viel schwerer. Meine Honda hat nur 152 PS und wiegt 230 Kilo trocken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher habe ich die Jungs auf den großen Maschinen, ihren Superblackbirds und Hayabusas, gerne öffentlich belächelt. Und auf der Landstraße heimlich gefürchtet. Weil sie mich gejagt haben. Heute mach ich es anders herum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neulich, an der Ampel, steht neben mir die Honda CBR 1000 Fireblade in der Repsol-Version. Sauschnell. Das giftigste, was der Markt heute bietet. 180 PS, 180 Kilo. Er macht brummbrumm und lächelt mitleidig rüber. Ich mach auch brummbrumm und lächle zurück. Rot. Rot-Gelb. Grün. Die Respol zieht weg wie Sau. Klar, ihr erster Gang geht bis 165. Dafür muss ich zweimal schalten. Bevor ich die Repsol aus den Augen verliere, biegt sie rechts ab, geht auf die Nebenstraße. Schnelle Kurven, aber geflickter Asphalt. Und dort, ja dort versagt die Renntechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum? Ein Supersportler ist hart gefedert. Knallhart. Das ist in der Kurve gut, verträgt sich aber nicht mit Asphaltflicken. Denn beim Anbremsen einer Kurve geht das Motorrad vorn in die Knie, die Schwinge hinten wird massiv entlastet. Kommt nun ein Teerflicken, hebt das Hinterrad ab. Weil der Fahrer aber auch mit dem Hinterrad bremst, um beim Anbremsen der Kurve keine Zeit zu verlieren, blockiert das Hinterrad in der Luft. Zwar nur einen Sekundenbruchteil, aber es steht still. Jetzt kommt die Schwerkraft. Das Rad setzt blockiert wieder auf und gewinnt dadurch den Impuls, wieder abzuheben. Effekt: Die Schwinge flattert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einmal eine Kurve mit flatternder Schwinge angefahren hat, der lernt eines: dass er niemals wieder eine Kurve mit flatternder Schwinge anfahren wird. Und so kommt es, dass bis auf wenige Spitzenfahrer alle Fahrer eines Supersportlers Kurven viel zu früh anbremsen und meist auf die Hinterradbremse verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe ich früher auch gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Tourensportler dagegen ist weicher gefedert. In der Kurve ist das schwere Ding deshalb etwas langsamer. Nur vor der Kurve  da flattert nichts. Da bin ich schneller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so spürte der junge Mann auf seiner Repsol ständig meinen heißen Atem im Nacken. Vor jeder Kurve klebe ich an seinem Hinterrad. Aus der Kurve raus ist er schneller. Auf der Geraden zieht er weg. Und vor der nächsten Kurve habe ich ihn wieder. Irgendwann ging er dann dazu über, auf der Geraden 200 zu fahren. War mir zu blöd, ich hab ihn ziehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja, eins noch: Ich verstehe immer noch nicht, wie die Honda-Marketing-Leute ein Motorrad ausgerechnet &quot;Superblackbird&quot; nennen können. Kingt martialisch. Heißt aber nichts anderes als Superamsel.</description>
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    <title>Perseidenschwarm</title>
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    <description>Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heut nacht fliegen wieder die Sternschnuppen des Perseidenschwarms. Bis zu 80 Sternschnuppen pro Sekunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drum schnell was wünschen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://stachanow.twoday.net/topics/Gute+Unterhaltung&quot;&gt;Gute Unterhaltung&lt;/a&gt;</dc:subject>
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