Gute Unterhaltung

Freitag, 2. Oktober 2009

Philosohie

Nach meiner Rückkehr vom Klassentreffen (Abi '84 ist 25 Jahre her) kam ich zur Erkenntnis, dass der größte Philosoph des 20. Jahrhunderts ganz zweifellos Rod Steward sein muss.

Some guys have all the luck.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Ich bin Geld

Der Wirtschaftsevangelist spricht.

Bitte scrollen. Und lachen.

Montag, 13. Oktober 2008

Paradies

Das Paradies ist überall da, wo einer aufpasst, dass kein Depp reinkommt.

Heute gehört auf Bayern 2 als Ausschnitt aus der Neuverfilmung des Brandner Kaspars. Der Film soll sonst medioker sein.

Dienstag, 4. September 2007

Zu negativ

Ich merke: Dieses Blog hier ist zu negativ. Haltung darf nicht nur durch die Negation der Negation entstehen. Oder?

Donnerstag, 30. August 2007

Ich bete es an

Magnum ist ein gutes Eis. Nicht billig, sehr süß, aber gut. Bis vor kurzem habe ich mir gern eins von der Tanke mitgenommen. Seit ich deren neuen Claim kenne, kaufe ich mir aber keines mehr.

Der Claim lautet nämlich:

Ich bete es an.
Ich habe als Atheist keine religiösen Gefühle, die man verletzen könnte. Vielmehr sind Religionen für mich, selbst wenn diese immer von sich das Gegenteil behaupten, der Urgrund aller Intoleranz und damit der Ursprung allen Übels auf der Welt. Deshalb bete ich keine Götter an. Sondern hoffe auf Vernunft.

Diese Vernunft wird aber durch Marketing ausgeschaltet. Ein Werbetexter erhebt ein Eis am Stiel zum Götzen.

Da, um im Bild zu bleiben, läuft es mir kalt über den Rücken.

Montag, 13. August 2007

Perseidenschwarm

Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können.

Heut nacht fliegen wieder die Sternschnuppen des Perseidenschwarms. Bis zu 80 Sternschnuppen pro Sekunde.

Drum schnell was wünschen:

Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können. Bis ins hohe Alter ohne potenzsteigernde Mittel ficken können.

Freitag, 27. Juli 2007

Okay, hier bin ich wieder

Momentan weiß ich zwar nicht, wie ich die Bloggerei schaffen soll, ich bin ausgebucht und arbeite täglich 14 Stunden bis zur geistigen Erschöpfung. Dazu will ich am Dienstag eine Woche in die Radferien, mit Madame Stachanowa und den Kindern bis an die Mainschleife radeln.

Aber egal. Hier bin ich wieder.

Was ich als nächstes schreiben werde, sind meine Erlebnisse aus fünf Tagen Tottenham, mit fachkundiger Erläuterung des Londoner Kapitalismus durch einen intellektuellen Freund, der dort seit zehn Jahren arbeitet. Sehr interessant. Ab 6. August auf dieser Seite. Vielleicht sogar als Fortsetzungsroman.

Nächste Nachricht: Meine Sekretärin hat gekündigt, geht zurück in ihre alte Heimat, einen Traumjob antreten. Die Hintergründe und Aufarbeitung folgen übernächste Woche. Dabei werde ich den Beweis erbringen, dass menschliche Intelligenz ein rares Gut ist, anhand der Tatsache, dass ihre Nachfolgerin annimmt, 30 Minuten seien 0,3 Stunden. Ihr rümpft die Nase? Das Thema Körpergeruch soll nicht verschwiegen werden.

Dann ein paar Aussagen, was gute Kunden sind. Solche, die nachfragen, ob der angebotene Job nicht vielleicht zu trivial sei für mich. Zum Beispiel.

Neue Idee: Lernen von Herrn Stachanow. Mitarbeitermotivation in einer Agentur, die seit Wochen heißläuft. Zum Beispiel, indem der Chef der versammelten Mannschaft verkündet, nicht mehr zu bloggen.

Der Reisebericht von den Radferien natürlich auch. Wobei das Spannende daran ist, dass Madame Stachanowa nie radfahren gelernt hat. Sie war schon immer stur. Nicht radfahren können und Radurlaub - wie das zusammengeht? Mit dem Tandem.

Der Fahrbericht der neuen CBR 1100 XX "Superblackbird" fehlt auch noch, einschließlich der eindringlichen Schilderung, wie ich die Repsol-Firebird verbrunzt habe. Ein Erlebnisaufsatz, garniert mit Vermutungen, was in den Hirnen von Honda-Marketeers vorgeht, wenn sie ein wirklich schönes Motorrad "Superamsel" nennen.

Zuletzt vielleicht: Über den Sinn und Unsinn von Blogpausen. Über das Überbewerten der eigenen geistigen Ergüsse und die Ventilfunktion, die das Bloggen nicht übenehmen kann.

Ich bin wieder da. Viel Spaß ab dem 6. August. Kann auch der 7. August werden. Und danke, danke, danke für den lieben Zuspruch.

Donnerstag, 3. Mai 2007

Das Wasser steigt

Die Klimakatastrophe erreicht Franken. Gärten müssen eingedeicht werden. Hilfe!


Gartendeich

Ein Ausriss aus dem Fränkischen Tag.

Donnerstag, 26. April 2007

Handgelenk

Heute entscheidet es sich, ob das Handgelenk unters Messer muss, wegen des Knorpelschadens vom Motorradunfall.

Es sind nur ein paar wenige Bewegungen und Stellungen des Gelenks, die schmerzen. Ich kann mit der Hand Liegestützen machen, aber dummerweise keinen Zündschlüssel drehen, ohne dass es wehtut wie Hölle. Ich kann keinen Teller einhändig abtragen. Ich kann eine Einkaufstüte nur mit dem Handrücken nach oben anfassen, nicht aber mit dem Handrücken nach unten.

Das nervt, weil auch der Schmerz immer sehr plötzlich einsetzt. Liegt daran, dass ein großer Knorpel in drei Teile zersprungen ist, die aber von einer Umhüllung zusammengehalten werden. Bei bestimmten Drehungen des Handgelenks verschiebt es die zertrümmerten Knorpelstückchen ruckartig, daher der plötzliche Schmerz.

Aber ich will nicht wehleidig sein. Und der Doc meint, es könne sich auch verschleifen. Heilen wird es nie. Zusammenwachsen tut Knorpel nun mal nicht. Nun frage ich mich, ob ich diesen Mist im Handgelenk toleriere und darauf warte, dass sich vielleicht irgendwann etwas verschleift, auch mit dem Risiko einer Entzündung, oder dass ich das kaputte Zeug herausschneiden lasse, ebenfalls mit dem Risiko einer Entzündung behaftet.

Das ist aber nicht der Grund, weshalb ich hier kaum mehr schreibe. Schreiben geht inzwischen ganz gut wieder, handgelenkstechnisch. Ich habe einfach zu viel zu tun und muss Prioritäten setzen.

Sonntag, 1. April 2007

Beobachtungen von der Nürnberger Fußgängerzone

Kaum ist der Frühling da, krabbeln sie aus ihren Löchern und bevölkern Fußgängerzonen und Freizeitareale der Städte. Es sind Menschen meines Alters. Sie sind Singles und sie sind über 40. Sie tragen modische Kleidung in bunten Farben. Die Männer geben sich viel Mühe mit ihren Frisuren. Die Frauen tragen eine unwirkliche Bräune. Frauen wie Männern steht der Hunger nach dem anderen Geschlecht ins Gesicht geschrieben. Sie wollen lässig aussehen, aber sie wirken gierig. Beim Gang Hand in Hand mit dem neuen Freund wirken die Frauen, als hielten sie ihre Männer an einer Leine.

Die Männer versuchen, dünn zu sein, sind bei gleicher Größe bestimmt 25 Kilo leicht als ich. Dumm nur, dass sie trotzdem schwabbelig sind. Unterm Kinn, an den Hüften. Das kann man gut erkennen, wenn sie ungelenk den hüpfenden Gang der Teenager imitieren. Die Schultern der Jungs über 40 sind schmal, ihre Büroarme dünn und weiß mit dunklen Haaren darauf. Sie haben keinen Arsch in der Hose.

Die Frauen gehen oft ins Fitness-Studio, sie sind sehnig. Weitaus sehniger als ihre Männer. Sie haben eben mehr Ausdauer und Durchhaltevermögen. Vielleicht, weil sie mehr zu verlieren haben? Sie haben keine Kinder geboren und gesäugt, die passen nicht in die Lebensplanung. Ihre Brüste halten die Frauen täglich mit Wechselduschen in Form. Die Bauchmuskulatur der Frauen ist hart, auch wenn darüber inzwischen eine Schicht welliges Fett liegt, das über die Hüfthose schwappt. Sie sind trainiert, allzeit bereit, fit for fun. Sie sind richtig fitte, alte Weiber. Ihr Gang ähnelt dem Stechschritt.

Was bin ich froh, mit Madam Stachanowa verehelicht zu sein. Was bin ich froh, mich in fortgeschrittenem Lebensalter nicht mehr den Strapazen und Albernheiten der Partnerwahl aussetzen zu müssen.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Archiv

November 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Aktuelle Beiträge

Finanzvorstand
Ich finde es doppelt beachtlich, daß er als Manager...
kranich05 - 5. Nov, 10:02
In Oberbayern heißen...
In Oberbayern heißen sie Grattler, was dort heute...
che2001 - 15. Okt, 16:05
Ein Wörterbuch:...
Ein Wörterbuch: Deutsch - Managisch Managisch...
Aurisa - 7. Okt, 16:02
Nö, glaub ich nicht....
Nö, glaub ich nicht. Der Begriff Manager wird...
Stachanow - 7. Okt, 16:01
Das ist mir schon klar....
Das ist mir schon klar. Manager ist negativ konnotiert....
Stachanow - 7. Okt, 15:59

Status

Online seit 1842 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 5. Nov, 10:02

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (summary)
xml version of this topic

twoday.net AGB


Arbeit
Familie
Gute Unterhaltung
Journaille
Kapital
Meine Jugend auf dem Dorf
Politik
Work-Life-Balance
Worte
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren